Analysenwaagen

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Analysenwaagen

Analysenwaagen sind ein hochsensibles Gebilde. Das mag zwar auf den ersten Blick übertrieben klingen, ist aber keineswegs so. Denn in vielen Lexika werden diese Waagen als das sensibelste Abbild von Präzisionswaagen beschrieben. Somit sind sie sehr gut dafür geeignet Stoffportionen, die einen sehr niedrigen Wert aufweisen, zu wiegen. Analysenwaagen waren in früheren Jahren automatische Balkenwaagen.

Grobnotoriker sollten lieber draußen bleiben

Doch schon damals wie heute standen sie in einer Reihe mit Laborwaagen, Präzisionswaagen und dem Feuchtebestimmer. Diese Waagen werden sehr häufig in der Chemie verwendet, um zu schauen wie viel von einer Substanz in den Stoffen enthalten ist. Die Arbeiten mit den Waagen ist nichts für Grobnotoriker, denn schon minimale Kleinigkeiten können dafür sorgen, dass die Analysenwaagen falsche Werte ausspucken. Und wenn man dann den Faden weiterspinnt, kann es hier somit ganz schnell zu abweichenden Ergebnissen führen. Im schlimmsten Fall müssen dann ganze Analysen ein zweites Mal durchgeführt werden.

Höchste Konzentration bei der Analyse ist Pflicht

Damit solche Horrorszenarien nur auf dem Papier existent bleiben, müssen die Hilfsmaterialien, die man bei der Arbeit mit Analysenwaagen verwendet, stets in einem astreinen Zustand sein. Dreckige Behälter, oder schon Fingerabdrücke sorgen davor, dass die Messung in die falsche Richtung läuft. Generell gilt für die Arbeit mit Laborwaagen, Präzisionswaagen und Feuchtebestimmer die höchste Konzentration.

Moderne Technik ermöglicht sogar Datentransfer

Die heutigen Analysenwaagen sind mit der modernsten Technik versehen. Dazu gehört mittlerweile auch in vielen Fällen ein hintergrundbeleuchtetes LCD-Display und die Möglichkeit zum direkten Datentransfer. Der Datentransfer ermöglicht die direkte Verbindung zum Drucker oder an den Computer. Dazu kommt noch, dass viele Analysenwaagen auch unter Akkubetrieb laufen. Oft weisen sie dabei eine Betriebsbereitschaft von 20 Stunden auf.